ESF-Projekt

Bildung ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe.

Die zentrale Zielsetzung des „Bildungsbegleiter-Programms“ , gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und dem Jugendamt der Stadt Essen, ist die Unterstützung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher auf ihrem Bildungsweg, damit einhergehend die Verbesserung der schulischen Leistungen und somit die Erhöhung der Chancen auf eine erfolgreich abzuschließende Bildungsbiographie.

Flankierend ist die Einbeziehung der Eltern vorgesehen, um einen Sensibilisierungsprozess für den Bildungsweg ihrer Kinder zu initiieren und damit auch Chancen der Kinder an Bildungsteilhabe zu erhöhen. Zur Zielerreichung werden sog. „Bildungsbegleiter/innen“ in den Kindertagesstätten  (St. Peter, Vosseler Weg und Stauder Str.) und Grundschulen (Großenbruchschule, Nordviertel GS und Schule an der Rahmstraße) in den benannten Quartieren eingesetzt. Die Bildungsbegleiter/innen sind in ihrem Arbeitsfeld und im Quartier erfahren, bestenfalls stammen sie selbst von dort und können in ihrer Funktion als Bildungsbegleiter/in ein Leistungsvorbild für die Kinder sein. Die Kinder werden individuell und passgenau begleitet. Eine gezielte Förderung der sprachlichen  und sozialen Kompetenzen steht dabei im Vordergrund.  Begleitend werden  Eltern zur aktiven Mitwirkung an der Bildungslaufbahn ihrer Kinder motiviert. Die Bildungsbegleiter/innen leisten Hilfestellungen bei alltäglichen Fragen, stehen informierend zur Seite und können eine Brückenfunktion zwischen Bildungseinrichtungen (Kitas und Grundschulen) und den Elternhäusern aufbauen. Die Bildungsbegleiter/innen fördern gezielt die Entwicklung der Kinder, je nach Bedarf und Möglichkeiten. Segregationsprozessen wird durch die Stärkung der eigenen Kompetenzen und durch die Verbesserung der schulischen Leistungen entgegengewirkt.

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